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holger vom ast |
28.08.2003 |
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wenn spaziergänger in der fussgängerzone bei regen einen neoprenanzug tragen müssen, dann hat der gedanke einer helmpflicht etwas für sich.
derjenige, der solche fragen stellt, besitzt zu wenig unter dem helm, als dass das schützenswert wäre.
verschwendet meine steuern anders
gruss holger vom ast
derbarde@troubadour.de |
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Caroline Gros |
08.08.2003 |
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Meiner Meinung nach, sollte das Tragen eines Fahrradhelms weiterhin die persönliche Entscheidung jedes Einzelnen bleiben.
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Herbert Mohren |
15.05.2003 |
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Vor lauter Paragraphen soll einem jetzt auch noch die Lust am Fahradfahren genommen werden! Als ob man nicht alt genug wäre, dieses geringe Risiko auf sich zu nehmen. Wenn man vorsichtig und vorausblickend fährt, dann passiert in der Regel auch nichts!
h.mohren@gmx.de |
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Thoralf Winkler |
07.03.2003 |
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Ich lehne sowohl eine Helmpflicht für Radfahrer als auch die derzeitige Propagierung von Radhelmen ab.
Mit einer Helmpflicht, aber auch schon mit der verstärkten Werbung für das Tragen von Fahrradhelmen wird das Radfahren als etwas dargestellt, was es gar nicht ist - als etwas sehr gefährliches. In der Konsequenz führt diese falsche Wahrnehmung in der Öffentlichkeit zu immer weniger Radverkehr.
In Australien führte die Helmpflicht übrigens zu einem starken Rückgang des Radverkehrs, wobei aber der Anteil an den Kopfverletzungen an den Unfallfolgen von RAdfahrern gleich blieb. Das bedeutet, daß das Tragen von Fahrradhelmen keinen Einfluß auf die Unfallfolgen haben. Wäre das anders, so hätten nach Einführung der Helmpflicht die Kopfverletzungen überproportional sinken müssen.
Das Radfahren ist auch nicht gefährlicher als z.B. Autofahren und bei weitem nicht so unfallträchtig wie Treppensteigen oder Fensterputzen. Merkwürdigerweise fordert niemand Autohelme (außer im Autorennsport), obwohl gerade auch Pkw-Insassen bei Unfällen Kopfverletzungen erleiden, ebenso fordert niemand Fußgänger- oder Hausarbeitshelme. Also sind Fahrradhelme ebenso sinnlos und die Forderung danach sollte unterbleiben.
Fragwürdig ist an einer Fahrradhelmpflicht auch, daß damit potentielle Unfallopfer verpflichtet werden, sich zu schützen, daß aber die für die schwersten Unfallfolgen verantwortlichen, also Pkw und Lkw weiterhin aus der Verantwortung genommen werden. Eine Temporeduzierung beispielsweise würde wesentlich stärker zu einer Verringerung von Unfallgefahren und Unfallschwere beitragen als das ein Fahrradhelm je könnte.
freundliche Grüße
Thoralf Winkler
p.s. Wissen Sie eigentlich, daß der Helm, den Sie zu Ihrem Forum abbilden, kein Radhelm ist?
thoralf.winkler@gmx.de |
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06.03.2003 |
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Das etwas Gesetz ist, heißt nicht, das es sinnvoll ist.
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Michael Schmittel |
06.03.2003 |
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Eine Helmpflicht für Radfahrer würde wohl manche vom Radfahren abhalten. Viele Helme sind häßlich und es ist unpraktisch, nach dem Absteigen einen Helm mit sich heruntragen zu müssen.
Michael@Schmittel.de |
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Jochen Jansen |
06.03.2003 |
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Sicherlich erhöht das Tragen von Helmen die Sicherheit. Aus dem Grund trage ich auch einen.
Will man aber per Gesetz die Sicherheit für Radler schnell und effektiv erhöhen, dann muss zuallererst die Radwegepflicht abgeschafft werden! Straßen begleitende Radwege sind lebensgefährlich! Das geht aus zahlreichen Studien von Peking bis Toronto hervor, nur in Deutschland will man es nicht glauben. Weiterhin könnte man die Sicherheit für Radler enorm steigern, wenn man ihnen nicht wie bislang das Verwenden einer vernünftigen Beleuchtung untersagen würde. Per Gesetz ist der Radler gezwungen, eine funzelige Beleuchtung aus den vergangenen Jahrhundert zu benutzen. Da kann man auch direkt ohne Licht fahren, wie es leider viele Radler tun.
Sollte das mal alles umgesetzt sein, und sollte man seitens der Politik und Rechtsprechung anfangen, Radler als Verkehr und nicht als Hindernis für Autos an zu sehen, dann kann man mal anfangen, über eine Helmpflicht zu diskutieren.
Jochen.Jansen@T-Online.de |
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Martin Trautman |
06.03.2003 |
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Fuer mich eindeutig: Wahn.
Die Ergebnisse aus Australien belegen doch eindrucksvoll das Resultat einer Helmpflicht: Die Anzahl der Radfahrer sank deutlich, waehrend die Kopfverletzungen NICHT so verringert wurden.
Der Nutzen von Helmen ist ohnehin erheblich umstritten, der Beleg der Wirksamkeit steht noch immer aus. Fuer Helmhersteller ist es ein nettes Profitgeschaeft - wobei die das Teil viel eher als ueberteuerten Modeartikel vermarkten. Wer von denen garantiert tatsaechlich eine relevante Schutzwirkung des Helms? Wo gibt es ueberhaupt einen wissenschaftlich anerkannten Beleg fuer die Wirksamkeit von Helmen?
traut@gmx.de |
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