Morgens und abends sind die Sitzplätze in den Linienbussen im Erdinger Holzland heiß begehrt – viele nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel regelmäßig, um zur Arbeit, Schule oder zum Ausbildungsplatz zu kommen. Doch tagsüber nimmt der Bedarf an Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln so stark ab, dass einige Linien kaum noch frequentiert werden.
Stark schwankende Fahrgastzahlen sind ein typisches Problem des öffentlichen Nahverkehrs in dünn besiedelten Gegenden. Besonders die Flaute zwischen 9 und 16 Uhr belastet die Budgets der Busunternehmer und Kommunen sehr. Es ist einfach unrentabel, mehrmals täglich zu festgelegten Zeiten in großen Bussen nur wenige Fahrgäste zu transportieren.


Oft muss daher der Takt der Busse drastisch reduziert werden oder werden manche Überlandlinien ganz eingestellt. Die Fahrgäste sind dann auf ein eigenes Auto angewiesen oder müssen sich mit den eingeschränkten Fahrzeiten arrangieren.  

 
   


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