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Seit Ende der 60er Jahre haben wir uns
an den Verkehrsfunk gewöhnt und profitieren täglich
von ihm. Nicht nur, weil wir besser Staus umfahren können
und vor Geisterfahrern gewarnt werden. Verirrte Kühe
auf der Fahrbahn oder eine verloren gegangene Ladung Knallkörper
haben für manche Zuhörer auf langen Fahrten
auch einen gewissen Unterhaltungswert. Dieser klassische
Verkehrsfunk wird seit einigen Jahren durch immer ausgefeiltere
Dienste ergänzt. |
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| Wer zum Beispiel ein RDS-TMC-fähiges
Endgerät im Auto hat, bekommt über UKW ständig
die aktuellsten Meldungen gesendet. Sie werden im Radiodisplay
angezeigt und sogar in einer beliebig wählbaren Sprache
vorgesprochen. Der Verkehrsteilnehmer muss nicht auf die Durchsage
der Radiomoderatoren warten, sondern erhält die Informationen
immer einen Tick im Voraus. Wer ein passendes Navigationssystem
besitzt, dem wird bei Staumeldungen auch noch gleich eine Alternativroute
berechnet. |
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| Nun steht eine ganz neue Generation
von Verkehrsmeldungen vor der Tür: die Verkehrsvorhersage,
oder Pre-Trip-Information, die zum Beispiel über Internet,
SMS und PDA (Personel Digital Assistance) bereits vor dem Antritt
einer Fahrt über die voraussichtliche Verkehrssituation
in einigen Stunden, sogar Tagen, Auskunft geben wird. Ermöglicht
werden diese neuartigen Dienste durch Prognose-Systeme, wie
sie zum Beispiel von MOBINET für die Verkehrszentrale München
entwickelt wurden. Von dieser innovativen Technologie profitieren
nicht nur professionelle Verkehrsmanager. Auch Endverbraucher
sind dann früher und genauer informiert. Verirrte Kühe
werden allerdings für alle Zeiten unvorhersehbar bleiben. |
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