Das neue Jobprofil hat sich parallel zu den immer komplexeren Anforderungen moderner Verkehrsbeobachtung und –steuerung in Ballungszentren entwickelt. Mobilität kann auf Dauer nur mit Verfahren des multimodalen Verkehrsmanagements erhalten werden, also der ständigen Koordination komplex vernetzter Verkehrsysteme.

Wer allerdings bei der Berufsberatung nachfragt oder in Stellenanzeigen nach Angeboten für Verkehrsmanager sucht, erhält kaum eine einheitliche Auskunft, da kein festgelegtes Berufsbild existiert. Mittlerweile kann man heute aber als Student der Ingenieurswissenschaften an vielen Universitäten das Fach Verkehrsmanagement belegen und sich in einigen Verkehrsunternehmen zum Verkehrsmanager weiterqualifizieren. Doch die Tätigkeit ist so vielfältig und facherübergreifend, die zu lösenden Aufgaben so komplex, dass nur Teams aus Spezialisten der unterschiedlichsten Disziplinen sie lösen können.

Im Rahmen der MOBINET-Zentrale ziehen Ingenieure, IT-Fachleute, Techniker, Physiker und Geografen an einem Strang, um neue Systeme zu entwickeln und zu implementieren. Sie kommen von Hochschulen, sind bei Stadt und Freistaat angestellt, arbeiten bei privaten Unternehmen und in Beratungsbüros.

Nicht nur der Verkehr muss ganzheitlich – also Individualverkehr und Öffentlicher Verkehr - gesehen werden. Auch die Zusammensetzung der Teams, die gemeinsam planen, umsetzen und steuern muss diesem Rechnung tragen.Mit der MOBINET Zentrale wird somit in München ein weiterer Schritt für einen möglichst reibungsfreien Ablauf im täglichen Verkehr getan.

 
 
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