Fünf Jahre lang forschten 26 Institutionen und Unternehmen als „MOBINET” gemeinsam an der Lösung von Verkehrsproblemen im Ballungsraum München. Die Ergebnisse dieser integrativen Verkehrs-forschung sind innovative Produkte, neue Partnerschaften und Fortschritte für die konstruktive Zusammenarbeit der Verantwortlichen im Ballungsraum München.
Menschen, die täglich aus dem Umland in städtische Gebiete zur Arbeit pendeln, benötigen viel Geduld und Zeit. Das Auto wird zur zweiten Heimat: Dauert die Fahrt zum und vom Arbeitsplatz insgesamt zwei Stunden, sitzt man dafür jährlich schon 20 volle Tage in seinem Wagen.
Ohne High-Tech, aber mit grossem Engagement der Lehrer, Eltern und Schüler konnte das MOBINET-Pilotprojekt MOBIKIDS erfolgreich den gefährlichen Schulwegeverkehr rund um eine Münchener Grundschule entschärfen.
Der Freizeitverkehr steigt seit der Nachkriegszeit exponential an – und eine Stagnation ist nicht abzusehen.

Eine große Bedeutung haben daher die Reiseplanungssysteme: Mit rechtzeitigen Informationen vor dem Reiseantritt können Verkehrsteilnehmer oft Geld, Zeit und Nerven sparen
Auf Basis der MOBINET-Ergebnisse führen fünf große Unternehmen mit insgesamt 10.000 Mitarbeitern in München das betriebliche Mobilitätsmanagement ein.
MOBINET zielt mit vielen Einzelprojekten auch auf die Veränderung des Mobilitätsverhaltens der Verkehrsteinehmer.
Auf das Auto verzichten viele höchst ungern. Ein eigener Wagen ermöglicht Unabhängigkeit, garantiert Flexibilität und ist einfach unglaublich bequem! Zumindest glaubt man das.
Jeden Morgen treten in München rund 34.000 Grundschüler ihren Schulweg an. Viele Eltern sorgen sich um die Sicherheit ihrer Schützlinge und bringen sie deshalb mit dem Auto zur Schule.
Rund 30 Prozent legen täglich viele Kilometer für diese Hol- und Bringfahrten zurück und erhöhen wiederum das Verkehrsrisiko für die anderen Schulkinder.
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