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Der Freizeitverkehr steigt seit der Nachkriegszeit
exponential an – und eine Stagnation ist nicht abzusehen. Eine
große Bedeutung haben daher die Reiseplanungssysteme: Mit rechtzeitigen
Informationen vor dem Reiseantritt können Verkehrsteilnehmer
oft Geld, Zeit und Nerven sparen.
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Derzeit ist das Internet mit rund 40 Millionen Nutzern in
Deutschland, 25 Millionen ISDN Kanälen und 3,2 Millionen
DSL-Anschlüssen sicher das breitenwirksamste Medium,
wenn es um die Reisplanung geht. Gleichzeitig geht der Trend
von den beliebten, aber einfachen Buchungssystemen für
Unterkünfte, Tickets, Verkehrsmeldungen und Routenplanungen
hin zu vielfältig vernetzten und stärker individualisierten
Diensten.
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Das Stichwort dafür heißt „Personal Travel
Assistance – Persönliche Reiseassistenz“.
Die Idee: Die Dienste können nicht nur im Internet,
sondern über viele mobilen Endgeräte genutzt werden,
vom Handy bis zum Bordsystem im Auto. Die Nutzer sind dann
nicht auf ein Internetterminal, einen PC oder Laptop angewiesen.
Sie können – nach Eingabe der persönlichen
Wünsche – mit handlichen Geräten auch während
der Reise mit aktuellen Informationen versorgt werden: mit
Meldungen zu unerwarteten Staus, mit Fahrplanauskünften
oder Wetteränderungen.
Auch alle Datenpools, die von MOBINET entwickelt wurden,
können oder könnten auch auf mobilen Endgeräten
angezeigt werden. So wird etwa EFA 9 (http://wap.mvv-muenchen.de)
bereits als WAP und SMS-Dienst auf dem Handy angeboten.
Die Ergebnisse von PARK-Info können beispielsweise
auf einem Communicator dargestellt werden.
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PARK-Info-Abfrage auf einem
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Bei
FUN-Info kann man sich per SMS informieren lassen, wenn
sich das Wetter ändert. Wie stark andere Endgeräte
als das Internet in Zukunft eingesetzt werden, wird
in erster Linie von der weiteren Verbreitung entsprechender
Geräte, von guten Inhalten und von intelligenten
Vermarktungsideen abhängen. Die technischen Schnittstellen
sind nach MOBINET vorhanden. |
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