„Der Informationsgehalt der Parkinformationszentrale ist weltweit einmalig", meint Georg Obert von der BMW AG. Der Automobilhersteller hat PARK-Info im Rahmen von MOBINET maßgeblich mit entwickelt. Zwar gibt es in vielen Städten inzwischen Parkleitsysteme und Internetdienste, die den aktuellen Belegungsstand auf Parkplätzen und in Parkhäusern mitteilen. Aber eine Prognose über Tage im Voraus – und das auch für die Parkplätze im Straßenraum – ist nur für München möglich.

 

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Zahlen und Erfahrungswerte bilden die Basis

Dieser Blick in die Zukunft hat viel Recherchearbeit erfordert: Immerhin gibt es in München rund 54.000 Parkplätze am Straßenrand. So haben Studenten zu unterschiedlichen Zeiten Begehungen durchgeführt, um die Parkauslastung zu ermitteln. Parkscheinautomaten wurden mit GSM-Mobilfunkteilen ausgerüstet, die ihre Benutzung an die Zentrale funkten. Die Belegungsdaten von Parkhausrechnern sind direkt in die Parkinformationszentrale (PIZ) geleitet worden.

 

 

Die Prognosen entstehen

Aus diesen Basisdaten errechnen Programme der PIZ so genannte Belegungsganglinien für jeden Tag und jeden Ort innerhalb des Münchner Stadtgebietes. Kombiniert werden diese Daten mit einem Kalender, der Tage mit hoher oder geringer Belastung und besonderen Ereignissen beinhaltet sowie aktuelle Daten über Verkehrslage und Wetter. Aus dieser Funktion lassen sich verschiedene Dienste für Verkehrsteilnehmer generieren - unter anderem die Parkraumvorhersage über Tage und Wochen hinweg.

 

 

 
 
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