Bereits im Sommer 2004 werden fast alle Park+Ride-Anlagen im Münchner Stadtgebiet nach dem von MOBINET entwickelten Verfahren bewirtschaftet sein.

Die elektronische Fahrplanauskunft (EFA) wurde in MOBINET entscheidend weiterentwickelt. Das erfolgreiche Münchner System kommt nun auch in anderen Ballungsgebieten zum Einsatz.

Nur wenige wissen, dass es sie gibt oder haben sie gesehen: die Mitarbeiter der Münchner Verkehrszentrale.

Wie Heinzelmännchen tun sie unerkannt Gutes, beobachten den Straßenverkehr in München auf einer großen Videowand mit 72 Kameras und erhalten aktuelle Informationen von ihren Kollegen im Außendienst.

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen, ist oft mehr als reine Fortbewegung. Da man sich nicht um das Fahren kümmern muss, bleibt endlich Zeit für all die Dinge, zu denen man sonst nicht kommt.
Morgens und abends sind die Sitzplätze in den Linienbussen im Erdinger Holzland heiß begehrt. Viele nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel regelmäßig, um zur Arbeit, Schule oder zum Ausbildungsplatz zu kommen.
Doch tagsüber nimmt der Bedarf an Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln so stark ab, dass einige Linien kaum noch frequentiert werden.
Auf Basis der MOBINET-Ergebnisse führen fünf große Unternehmen mit insgesamt 10.000 Mitarbeitern in München das betriebliche Mobilitätsmanagement ein.
Die neue elektronische Fahrplanauskunftdes MVV ermöglicht allen Fahrgästen eine detailierte Tür-zu-tür Planung via Internet. Besonders Menschen, die mobilitätseingeschränkt sind, können nun besser planen, wie sie mit den Öffentlichen gut durch München und Umgebung kommen.
Je sicherer die Schneelage auf den Hausbergen Münchens, desto unsicherer ist der Weg dorthin.

Fast zeitgleich fahren die Städter am Samstag und Sonntag morgens in Richtung Pistenzauber und abends wieder zurück, typischerweise auf den Autobahnen mit dem eigenen PKW.
Verkehrsinformationssysteme werden immer präzise und schneller!

Seit Ende der 60er Jahre haben wir uns an den Verkehrsfunk gewöhnt und profitieren täglich von ihm. Nicht nur, weil wir besser Staus umfahren können und vor Geisterfahrern gewarnt werden.

Im Großraum München ist die S-Bahn das wichtigste Öffentliche Verkehrsmittel.
Zahlreiche MOBINET-Projekte haben Innovationen rund um das 442 Kilometer lange Streckennetz erprobt. Ihr Ziel: Eine höhere Attraktivität und bessere Anbindung für alle.

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Beispiel vom Büro in der Sedanstraße zur After-Work-Party in Laim fahren möchte, braucht entweder profunde Ortskenntnisse oder muss die optimalen MVV-Verbindungen erst mühsam ausbaldowern. Wie oft fährt die Tram? Wie weit muss man von der U-Bahn noch laufen? Ist die S-Bahn vielleicht doch am schnellsten?

Mitten durch Haidhausen fließt meist reger Stadtverkehr von Nord nach Süd, von Ost nach West. In dem belebten Viertel mit vielen kleinen Geschäften, Lokalen und Firmen nahe dem Stadtzentrum treffen sich verkehrsreiche Adern. Das verlangt häufig nicht nur viel Geduld von den Autofahrern, sondern auch von Tram- und Bus-Führern und ihren Fahrgästen.

Die fast 7.000 Park+Ride-Plätze im Münchner Stadtgebiet sind beliebt. Nicht nur bei den MVV-Pendlern, sondern auch bei An-wohnern und Kurzparkern. Nach der Einführung eines gestaffelten Entgelts ist nun wieder mehr Platz für echte Umsteiger.

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