Was haben Dominosteine und die S-Bahn gemeinsam? Tritt im regionalen Zugverkehr eine einzelne Störung auf, etwa durch einen Triebfahrzeugschaden oder einen umgestürzten Baum, entsteht ein Dominoeffekt, und das Problem kann sich über das gesamte Streckennetz fortsetzen: Weitere S-Bahn-Züge verspäten sich, es kommt zu Konflikten mit anderen Nutzern des Streckennetzes wie etwa Güterzügen.

   
 
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Die Disponenten in der Betriebsleitzentrale bei der Donnersbergerbrücke bemühen sich, den korrekten Takt wieder herzustellen. Sie geben den Zugführern Anweisungen und agieren auf Basis ihres persönlichen Erfahrungsschatzes. Ein schwieriger Job, wenn man bedenkt, dass zwischen 50 und 100 Züge gleichzeitig im S-Bahn-Netz von München verkehren. Die Fahrgäste bleiben meist uninformiert, weil man nicht genau voraussagen kann, wann der Fahrplan wieder störungsfrei ist.
 
 




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