Bike + Ride
Tour de München

Spätestens seit den ersten sonnigen Wochenenden im April ist die Radlsaison eröffnet. In München hat sich in den vergangenen Jahren für Biker vieles weiter verbessert –

Bereits im Sommer 2004 werden fast alle Park+Ride-Anlagen im Münchner Stadtgebiet nach dem von MOBINET entwickelten Verfahren bewirtschaftet sein.

Fast jeder, der nach München fährt oder München auf dem Weg in den Urlaub passiert, nutzt den Mittleren Ring. Heute übernimmt der Ring wichtige Verteilerfunktionen im städtischen Straßennetz.
Ohne High-Tech, aber mit grossem Engagement der Lehrer, Eltern und Schüler konnte das MOBINET-Pilotprojekt MOBIKIDS erfolgreich den gefährlichen Schulwegeverkehr rund um eine Münchener Grundschule entschärfen.
Ob in Jeans zum Shoppen oder im Anzug zum Meeting: Rund zwei Drittel aller Münchner nutzen das Radl für Fahrten zur Arbeit oder in der Freizeit.
Sichere Bike+Ride-Anlagen erleichtern den Umstieg vom privaten PKW auf das Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel.
MOBINET entwickelte in Grafing ein beispielhaftes Fahrrad-Parkhaus, das bei vielen Pendlern sehr gut ankommt.
Jeder kennt ihn, und doch ist er auf keinem Stadtplan erwähnt:
der Mittlere Ring von München.

Vielmehr setzt er sich aus fast dreißig Straßen, Unter- und Überführungen, Brücken und Tunnels zusammen und legt sich als Kreis mit einem Umfang von 28 Kilometern im Abstand von drei bis fünf Kilometern um den Marienplatz.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen, ist oft mehr als reine Fortbewegung. Da man sich nicht um das Fahren kümmern muss, bleibt endlich Zeit für all die Dinge, zu denen man sonst nicht kommt.
Mit Simulationsexperimenten ermittelten Psychologen die beste Darstellung von Staus.

Stühle müssen ergonomisch sein, soviel ist klar. Aber was sind ergonomische Verkehrstafeln?
Morgens und abends sind die Sitzplätze in den Linienbussen im Erdinger Holzland heiß begehrt. Viele nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel regelmäßig, um zur Arbeit, Schule oder zum Ausbildungsplatz zu kommen.
Doch tagsüber nimmt der Bedarf an Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln so stark ab, dass einige Linien kaum noch frequentiert werden.
Auf Basis der MOBINET-Ergebnisse führen fünf große Unternehmen mit insgesamt 10.000 Mitarbeitern in München das betriebliche Mobilitätsmanagement ein.
Die neue elektronische Fahrplanauskunftdes MVV ermöglicht allen Fahrgästen eine detailierte Tür-zu-tür Planung via Internet. Besonders Menschen, die mobilitätseingeschränkt sind, können nun besser planen, wie sie mit den Öffentlichen gut durch München und Umgebung kommen.
Je sicherer die Schneelage auf den Hausbergen Münchens, desto unsicherer ist der Weg dorthin.

Fast zeitgleich fahren die Städter am Samstag und Sonntag morgens in Richtung Pistenzauber und abends wieder zurück, typischerweise auf den Autobahnen mit dem eigenen PKW.
MOBINET zielt mit vielen Einzelprojekten auch auf die Veränderung des Mobilitätsverhaltens der Verkehrsteinehmer.
Auf das Auto verzichten viele höchst ungern. Ein eigener Wagen ermöglicht Unabhängigkeit, garantiert Flexibilität und ist einfach unglaublich bequem! Zumindest glaubt man das.
Wer in München zuhause ist, kennt diese Namen vom Mittleren Ring. Wer dahinter steckt, ist allerdings nur den wenigsten bekannt. Für alle nicht Heimatkundefesten hier also eine Chance, mehr darüber zu erfahren im buchstäblichen Sinn.
Ein neuer Informationsdienst von MOBINET liefert genaue Daten über die Parkplatzsituation im Münchener Stadtgebiet.
Erstmalig ist mit PARK-Info sogar eine zuverlässige Vorschau auf die Parkbelegung der nächsten Tage und Wochen möglich.
Es gibt drei Spezies des Parkplatzsuchenden:

Erstens, den sportiven Typ.
Der zweite Typ ist der Archaische.
Die dritte Spezies schließlich ist der Einstein-Typ.
Jeden Morgen treten in München rund 34.000 Grundschüler ihren Schulweg an. Viele Eltern sorgen sich um die Sicherheit ihrer Schützlinge und bringen sie deshalb mit dem Auto zur Schule.
Rund 30 Prozent legen täglich viele Kilometer für diese Hol- und Bringfahrten zurück und erhöhen wiederum das Verkehrsrisiko für die anderen Schulkinder.

Im Großraum München ist die S-Bahn das wichtigste Öffentliche Verkehrsmittel.
Zahlreiche MOBINET-Projekte haben Innovationen rund um das 442 Kilometer lange Streckennetz erprobt. Ihr Ziel: Eine höhere Attraktivität und bessere Anbindung für alle.

Nicht zu übersehen sind die beiden MOBINET-Verkehrstafeln NetzInfo und Sektorsteuerung West auf den Autobahnen im
Münchner Osten und Westen.

Seit Anfang April 2003 erhalten Verkehrsteilnehmer die ersten Informationen über die aktuelle Verkehrslage inklusive einer Routenempfehlung bei Staus.

Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Beispiel vom Büro in der Sedanstraße zur After-Work-Party in Laim fahren möchte, braucht entweder profunde Ortskenntnisse oder muss die optimalen MVV-Verbindungen erst mühsam ausbaldowern. Wie oft fährt die Tram? Wie weit muss man von der U-Bahn noch laufen? Ist die S-Bahn vielleicht doch am schnellsten?

Morgens und abends sind die Sitzplätze in den Linienbussen im Erdinger Holzland heiß begehrt – viele nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel regelmäßig, um zur Arbeit, Schule oder zum Ausbildungsplatz zu kommen. Doch tagsüber nimmt der Bedarf an Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln so stark ab, dass einige Linien kaum noch frequentiert werden.

MOBINET hat sich zum Ziel gesetzt, in innenstadtnahen Mischgebieten das Wohnumfeld zu verbessern, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und den Parkraum effektiver zu nutzen. Den Anfang machten Gebiete in Schwabing und im Lehel. Bevor die ersten Maßnahmen des Parkraummanagements eingeführt wurden, analysierte man den Bedarf der unterschiedlichen Nutzergruppen.

Mit PARK-Info hat MOBINET für Autofahrer einen einmaligen Service entwickelt. Neben detaillierten Angaben über die aktuelle Parkplatzsituation im Münchner Stadtgebiet liefert der Dienst einen sehr realistischen Blick in die Zukunft – ganz ohne Zauberei.

Mitten durch Haidhausen fließt meist reger Stadtverkehr von Nord nach Süd, von Ost nach West. In dem belebten Viertel mit vielen kleinen Geschäften, Lokalen und Firmen nahe dem Stadtzentrum treffen sich verkehrsreiche Adern. Das verlangt häufig nicht nur viel Geduld von den Autofahrern, sondern auch von Tram- und Bus-Führern und ihren Fahrgästen.

Die fast 7.000 Park+Ride-Plätze im Münchner Stadtgebiet sind beliebt. Nicht nur bei den MVV-Pendlern, sondern auch bei An-wohnern und Kurzparkern. Nach der Einführung eines gestaffelten Entgelts ist nun wieder mehr Platz für echte Umsteiger.

Immer das Gleiche: Nach Büroschluss muss man noch schnell die vietnamesische Fischsoße besorgen für die Gäste am Abend oder die Krawatte aus der Reinigung holen für den wichtigen Präsentationstermin morgen. Rein ins Auto, rauf auf die Straße und möglichst eine Minute vor Ladenschluss noch in der Schlange an der Kasse stehen. So kennen wir es, und so nervt es....

Was haben Dominosteine und die S-Bahn gemeinsam? Tritt im regionalen Zugverkehr eine einzelne Störung auf, etwa durch einen Triebfahrzeugschaden oder einen umgestürzten Baum, entsteht ein Dominoeffekt.....

Nur wenige wissen, dass es sie gibt oder haben sie gesehen: die Mitarbeiter der Münchner Verkehrszentrale.

Wie Heinzelmännchen tun sie unerkannt Gutes, beobachten den Straßenverkehr in München auf einer großen Videowand mit 72 Kameras und erhalten aktuelle Informationen von ihren Kollegen im Außendienst.

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