MOBINET wirkt weiter – auch mehr als ein Jahr nach Ende der Projekt-förderung. Zum Jahresende 2004 wurden die Ergebnisse des Münchner Forschungsprojekts auf einer Symposiumsreihe in Stuttgart, Düsseldorf und Hannover präsentiert.
Auf dem Symposium "Verkehrsmanagement Deutschland - quo vadis" wurde das von der TU München erarbeitete Rahmenkonzept "Verkehrsmanagement Straßenverkehr für die Region München" einem Expertenkreis vorgestellt. In der außergewöhnlichen Umgebung der Earth Lounge des Dialogforums der BMW Group diskutierten Praktiker aus der ganzen Republik über wissenschaftliche und politische Rahmen-bedingungen des Verkehrsmanagements.
Auf dem Symposium "Verkehrsmanagement Deutschland - quo vadis" wurde das von der TU München erarbeitete Rahmenkonzept "Verkehrsmanagement Straßenverkehr für die Region München" einem Expertenkreis vorgestellt. In der außergewöhnlichen Umgebung der Earth Lounge des Dialogforums der BMW Group diskutierten Praktiker aus der ganzen Republik über wissenschaftliche und politische Rahmen-bedingungen des Verkehrsmanagements.
Was hat Inzell mit München zu tun? Ferienidyll für Städter? Nicht nur. Auch ein hochkarätiger Arbeitskreis trägt den Namen: die Inzell-Initiative. Wieder folgten alle Verkehrsverantwortlichen in der Region der Einladung der Landeshauptstadt München und der BMW Group an den runden Tisch, um „Verkehrsprobleme gemeinsam zu lösen“.
Fünf Jahre lang wurde geforscht, geplant und bewertet. Die MOBINET- Partner arbeiteten in Gremien, an Runden Tischen, in Arbeitsgruppen, am Computer und auf den Straßen. Über den Dächern Münchens - praktisch aus der Vogelperspektive - präsentierte die Kuratoriumssitzung am 28. November 2003 die Ergebnisse aller Arbeitsbereiche.
Jedes Dorfkind kennt die tägliche Fahrt zur Schule mit dem Bus.
Für viele ein lustiger Start in den Tag, für einige ein
langweiliges Unterfangen. Früher mussten Kinder jedoch oft zu jeder Jahreszeit einen anstrengenden Fußweg in die Schule zurücklegen.
Wenn mitten in der Biergartensaison das Fahrrad gestohlen wird, ist das eine ärgerliche und teure Angelegenheit für den Geschädigten.

Genau das erfährt auch ein passionierter Münchner Radlfahrer
– ein einfacher Verkehrsteilnehmer.
Das intelligenteste Forschungsvorhaben ist halb so viel wert, wenn seine Ergebnisse nur wenige Experten verstehen. Die Evaluation von MOBINET begutachtet deshalb die Wirkungen der Versuche auf das System Verkehr. Das Resultat sind Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungen.
Frauen können nicht einparken und Männer nicht zuhören?

Der Geschlechterkampf wird gerne auf den Straßenverkehr übertragen. Ob Männer nun wirklich einen besseren Orientierungssinn und räumliche Vorstellungskraft besitzen, versuchen Wissenschaftler schon seit Jahrzehnten herauszufinden.
Aufstieg einer unscheinbaren Wissenschaft.

Noch vor zwanzig Jahren war die Bedeutung des Begriffs Evaluation in Deutschland weitgehend unbekannt. Dann aber machten Begriff und Tätigkeit eine rasante Karriere.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu reisen, ist oft mehr als reine Fortbewegung. Da man sich nicht um das Fahren kümmern muss, bleibt endlich Zeit für all die Dinge, zu denen man sonst nicht kommt.
MOBINET zielt mit vielen Einzelprojekten auch auf die Veränderung des Mobilitätsverhaltens der Verkehrsteinehmer.
Auf das Auto verzichten viele höchst ungern. Ein eigener Wagen ermöglicht Unabhängigkeit, garantiert Flexibilität und ist einfach unglaublich bequem! Zumindest glaubt man das.
Weichen für Münchner Verkehrsmanagement gestellt
Die Weiterführung wichtiger Projekte ist auch nach dem Ende der finanziellen Förderung gesichert  
Der 31. Juli 2003 ist ein wichtiges Datum für das Münchner Verkehrsmanagement: Dann läuft die fünfjährige Förderungszeit von MOBINET durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aus.
Wer in München zuhause ist, kennt diese Namen vom Mittleren Ring. Wer dahinter steckt, ist allerdings nur den wenigsten bekannt. Für alle nicht Heimatkundefesten hier also eine Chance, mehr darüber zu erfahren im buchstäblichen Sinn.
Es gibt drei Spezies des Parkplatzsuchenden:

Erstens, den sportiven Typ.
Der zweite Typ ist der Archaische.
Die dritte Spezies schließlich ist der Einstein-Typ.
Geben Sie es ruhig zu! Auch Sie fällen bestimmt mehr als die Hälfte
Ihrer Entscheidungen aus dem Bauch heraus. Sie liegen damit durchaus im Schnitt und sind ein typischer Konsument. Tatsächlich ist es kaum möglich, alle Entscheidungen mit dem Kopf zu fällen.
"Mittel, aber auch‘n bisschen blöd", findet die kleine Svenja aus der Münchner Grundschule an der Rotbuchenstraße die Tatsache, dass sie und viele ihrer Klassenkameradinnen jeden Tag von ihren Eltern mit dem Auto zur Schule gefahren werden.
Wer steuert und lenkt eigentlich den Verkehr in unseren Städten?

Seit einigen Jahren kursiert ein neuer Begriff: Der Verkehrsmanager.
MOBINET sammelt Meinungen auf dem Streetlife Festival

Freitag, 17.30 Uhr, Leopoldstraße
Rush-Hour: Blechlawinen, Hektik, Stau, Lärm, Abgase. Und Sie mittendrin. Ihren Zivilisationsstress bauen Sie gerade mit der Autohupe ab. Ihr einziger Gedanke: „Weg mit so viel Asphalt und Autos, her mit Bäumen und Parks!
Das Jahr 1929 war äußerst hart für die Menschen im österreichischen Marienthal. Die Textilfabriken im Dorf mussten schließen, fast alle Einwohner wurden arbeitslos. Die Situation war so drastisch, dass Sozialforscher im Jahr 1933 die Einheimischen untersuchten:
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